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        Ich bin so glücklich darüber, wie mein Leben gerade verläuft. Wie sich alles fügt und rückblickend alles einen Sinn ergibt. Ich bin dankbar für all die schönen Momente und meine guten und nicht so guten Entscheidungen, die ich in meinem Leben getroffen habe. Ich bin froh darüber, neue und so wertvolle Erkenntnisse gewonnen zu haben und bin neugierig, was ich in nächster Zeit alles lernen darf.

        Das Leben ist nicht nur schwarz und weiß. Es gibt nicht nur eine Richtung des Weges, den man gehen kann. Es gibt unzählige Wege im Leben. Und es gibt Wege, die mit vielen kleinen wunderschönen Überraschungen bedeckt sind, die man erst entdecken und den Mut haben muss, sich in das Abendteuer zu stürzen und diesen Weg einzuschlagen.

        Und auf solch einem Weg bin ich gerade. Ich habe mich voll und ganz der Fotografie hingegeben. Ich bin hauptberuflich Fotografin und liebe es! Ich habe lange gebraucht, den Mut zusammen zu nehmen, um diesen Weg einzuschlagen und mich ganz und gar darauf einzulassen. Die Sonnenseiten und die Schattenseiten dieses Weges zu entdecken und zu erkunden.

        Schon früh wurde mir bewusst, dass mein Herz für die Fotografie schlägt. Ich habe mich aber immer wieder von meinem Verstand und anderen Einflüssen auf den „normalen“ Weg, den die Gesellschaft für junge Leute vorsieht, bringen lassen. Immer dachte ich, es gibt nur diesen einen Weg eines jungen Menschen. Schule, Ausbildung/Studium, Berufsleben. Aber nie konnte ich mich mit ihm identifizieren und mir mein Leben so vorstellen oder mich gar in solch einem Leben sehen. Das versetze mich richtig in Angst.

        Als ich mit der Schule fertig war, fand ich also nichts, womit ich mich zufrieden geben konnte. Nichts war gut genug und nichts konnte mich in seinen Bann ziehen. Sogar bei verschiedenen Praktika kam ich weinend nach Hause und wollte dort nie wieder hin gehen.

        Das einzige, was mich so fesseln und begeistern kann ist nur eins: die Fotografie. Also tat ich alles nötige, um meine Selbstständigkeit zu beginnen und loslegen zu können. Ich bin kein Fan von Gesellschaftsdenken und „so muss das aber sein – das machen alle so“.

        Ich kann mich nicht verstellen und in irgendeine Rolle schlüpfen. Meine Familie und Freunde sagen, alles was ich mir denke, könne man in meinem Gesicht ablesen.

        Es ist in Ordnung, dass andere anders denken und es diesen allgemeinen Weg gibt. Doch für mich ist er nicht der richtige.

        In letzter Zeit habe ich viel über das Leben und eigene Entscheidungen treffen nachgedacht und mir ist bewusst geworden, dass jeder einzelne von uns Schöpfer seines eigenen Lebens ist. Denn jeder hat die Zügel selbst in der Hand. Niemand anders. Und wenn wir uns dessen bewusst werden, verändert es uns unsere ganze Sichtweise.

        Ein Zitat von Dirk Kreuter hat sich in mein Kopf eingebrannt: „Du bist auf der Suche nach diesem einen Menschen, der dein Leben verändert? Schau in den Spiegel!“.

        Lasst ihn erst mal sacken und denkt über ihn nach.

        Jeder hat die Zügel seines eigenen Lebens in der Hand. Nur wir alleine haben die Macht, unser Leben zu verändern und zu bestimmen, wohin es geht. Und wenn wir das nicht machen, treiben wir herum. Ohne Ziel, ohne Sinn – ohne richtig zu leben oder geschweige denn es zu genießen.

        Als Kind haben wir doch alle davon geträumt, erwachsen zu sein, eigene Entscheidungen zu treffen und endlich das zu machen, was WIR wollen.

        Und jetzt? Tut ihr genau das was ihr wollt?

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